Solarkraftwerke – Auch in Deutschland

In Deutschland sind große Solarkraftwerke keine Seltenheit mehr. Zu vergleichen sind sie beispielsweise mit den riesigen Windenergie-Parks, wobei diese auf Grund ihrer Optik häufig kritisiert werden. Innerhalb der natürlichen Landschaft wirken sie recht mächtig und monströs. Solaranlagen hingegen sind flacher gebaut und haben nicht nur optische Vorteile. Während Windturbinen nicht sehr geräuschlos arbeiten, tun Solaranlagen eben genau das.

Zudem verfügen moderne Solaranlagen über eine äußerst effektive Arbeitsweise. Eines der größten Solarkraftwerke der Erde befindet sich in Beneixama, Spanien, und dessen 100.000 Module haben eine Gesamtnennleistung von 20 Megawatt. Der dort erzeugte Strom wird in das spanische Stromnetz eingespeist, wobei damit bis zu 12.000 Haushalte beliefert werden. Auch Deutschland ist dahingehend auf dem Vormarsch: Der Energiepark Waldpolenz in Sachsen wurde 2008 auf einer Fläche von 220 Hektar und 550.000 Modulen fertig gestellt und verzeichnet eine Leistung von 40 Megawatt.

Deutschland ist führend, was die industrielle Stromerzeugung durch Sonnenenergie betrifft. Über 50 Prozent der global größten Solarkraftwerke wurden in Deutschland errichtet. Insgesamt erzeugen sie etwa 290 Megawatt, mit denen bis zu 175.000 Haushalte versorgt werden. Auf Grund ihrer Rentabilität und aller anderen Vorteile, die Solarkraftwerke bieten, steigt ihre zahl stetig an.